Recruiting Trends 2011

Recruiting Trends 2011

Jährlich befragt das Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main in Zusammenarbeit mit Monster Worldwide Switzerland die 500 grössten Unternehmen aus der Schweiz nach aktuellen "Recruiting Trends". Das Ergebnis der gleichnamigen Studie liegt nun vor.

 


Die zentralen Aussagen der Studie im Überblick:

Fachkräftemangel spitzt sich zu: Die antwortenden Schweizer Grossunternehmen sind der Ansicht, dass es bei mehr als einem Drittel ihrer freien Stellen im Jahr 2011 schwierig wird, einen geeigneten Kandidaten zu finden. Zudem gehen die Studienteilnehmer davon aus, dass ein geringer Prozentsatz ihrer Vakanzen im Jahr 2011 unbesetzt bleibt - aus Mangel an passenden Kandidaten.
Steigende Mitarbeiterzahlen: Die Unternehmen erwarten einen Anstieg der Mitarbeiterzahlen. Die Hälfte der Befragten geht davon aus, Ende des Jahres 2011 mehr Mitarbeiter zu beschäftigen als zu Jahresbeginn. Im vergangenen Jahr sagte dies lediglich etwas über ein Viertel.

E-Mail-Bewerbung auf dem Vormarsch: Die E-Mail-Bewerbung wird von den meisten Schweizer Unternehmen bevorzugt und dominiert den tatsächlichen Bewerbungseingang. Jedes zweite antwortende Unternehmen äussert eine Präferenz für die E-Mail-Bewerbung. 

Das Internet bietet die wichtigsten Rekrutierungskanäle: Die Internet-Kanäle besitzen die grösste Bedeutung im Personalmarketing. 86,8 Prozent aller freien Stellen werden von den 500 grössten Unternehmen der Schweiz auf der eigenen Unternehmens-Webseite veröffentlicht und rund 70 Prozent in Internet-Stellenbörsen. 

Social Media werden teilweise schon genutzt: Zum Zweck der Image-Werbung sowie bei der Suche nach ergänzenden Informationen über bereits identifizierte Kandidaten werden Social-Media-Anwendungen durchaus bereits genutzt. Mehr als ein Fünftel der Unternehmen bewirbt das eigene Arbeitgeber-Image in Facebook und kaum mehr als zehn Prozent in Xing.
Performance-Verbesserungen durch E-Recruiting: Mehr als vier von zehn antwortenden Unternehmen konnten in den letzten Jahren die "Time-to-Hire" verkürzen. Jeder zweite Teilnehmer an der Studie hat in der jüngeren Vergangenheit die Kosten pro bearbeiteter Bewerbung reduziert, und bei fast der  Hälfte verbesserte sich die Qualität der Bewerberdaten.

(Monster.ch, April 2011 / Bild: El Gaucho, Fotolia.com)


Studienreihe "Recruiting Trends Schweiz 2010"

Die "Recruiting Trends 2011 Schweiz" sind der Ergebnisbericht einer Arbeitgeberbefragung, die Monster.ch beim Centre of Human Resources Information Systems (CHRIS) der Universitäten Bamberg und Frankfurt am Main zum fünften Mal in Auftrag gegeben hat. Die Schweizer Top-500-Unternehmen wurden zum Status Quo im Personalwesen und zu den Einschätzungen der zukünftigen Entwicklungen in den Human Resources befragt. Die Erhebung hat das Ziel, langfristige Trends im Recruiting zu erkennen, besser zu verstehen und wertvolle Handlungsempfehlungen für die Praxis der Personalbeschaffung abzuleiten. Die vollständige Studie kann bei der Monster Switzerland AG über die E-Mail-Adresse recruitingtrends@Monster.ch kostenlos bezogen werden.